Was ist ein LLM?
Large Language Models wie Claude, Gemini oder GPT – verständlich erklärt, von der Funktionsweise bis zu den Grenzen.
Was ist ein LLM?
Ein Large Language Model (großes Sprachmodell) ist ein KI-System, das auf riesigen Mengen Text trainiert wurde. Es erkennt Muster in Sprache und kann dadurch Texte verstehen, zusammenfassen, übersetzen, Fragen beantworten oder Code schreiben. Bekannte Modelle sind Claude (Anthropic), Gemini (Google) und GPT (OpenAI).
Wie funktioniert es?
Vereinfacht gesagt sagt ein LLM immer das nächste Wort voraus – Wort für Wort, basierend auf dem bisherigen Zusammenhang. Diese Fähigkeit entsteht im Training mit enormen Textmengen. Bei der Nutzung (der Inferenz) erzeugt das Modell daraus flüssige, kontextbezogene Antworten. Wie viel Text gleichzeitig berücksichtigt werden kann, nennt man Kontextfenster.
Was können LLMs gut?
- Texte schreiben, umformulieren und zusammenfassen
- Übersetzen und Korrekturlesen
- Fragen zu Dokumenten beantworten
- Code schreiben und erklären
- Daten strukturieren und analysieren
Wo sind die Grenzen?
- Halluzinationen: LLMs können Dinge überzeugend, aber falsch darstellen.
- Wissensstichtag: Ohne Anbindung an aktuelle Quellen kennen sie nur ihren Trainingsstand.
- Kein echtes Verständnis: Sie rechnen mit Wahrscheinlichkeiten.
- Datenschutz: Sensible Daten gehören nicht ungeprüft in öffentliche Tools.
Was bedeutet das für Unternehmen?
LLMs entfalten ihren Nutzen, wenn sie gezielt eingesetzt werden – etwa angebunden an eigene Daten (siehe RAG) oder in automatisierten Abläufen (siehe KI-Agenten). Wichtig sind klare Anwendungsfälle, Datenschutz und geschulte Mitarbeitende.
Weiterführende Links
Stand: Juni 2026 · Diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.
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