EU Data Act
Faire Regeln für Datenzugang und einfacher Wechsel zwischen Cloud-Anbietern.
Was ist der Data Act?
Der Data Act ist eine EU-Verordnung mit fairen Regeln für Datenzugang und Datennutzung. Nutzer vernetzter Produkte erhalten Zugriff auf die dabei erzeugten Daten, und der Wechsel zwischen Datenverarbeitungsdiensten (Cloud) wird erleichtert.
Seit wann gilt er?
In Kraft seit Januar 2024, anwendbar seit dem 12. September 2025 (Datenzugang und faire Vertragsklauseln). Produktdesign-Anforderungen gelten für vernetzte Produkte, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr gebracht werden. Ab dem 12. Januar 2027 dürfen keine Wechselgebühren für Cloud-Dienste mehr erhoben werden.
Wer ist betroffen?
Hersteller vernetzter Produkte (IoT) und Anbieter zugehöriger Dienste sowie Cloud- und Datenverarbeitungsdienste – auch außerhalb der EU, sofern sie den EU-Markt bedienen.
Welche Pflichten?
- Erzeugte Daten für Nutzer zugänglich machen
- Faire, transparente Vertragsbedingungen
- Cloud-Wechsel technisch und vertraglich ermöglichen
- Transparenz darüber, welche Daten ein Produkt erzeugt
Was sollten Unternehmen tun?
- Datenflüsse vernetzter Produkte erfassen
- Verträge und AGB prüfen und anpassen
- Produktdesign auf Datenzugang ausrichten
- Wechselmöglichkeiten für Kunden vorbereiten
Weiterführende Links
Stand: Juni 2026 · Diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert und ersetzt keine Rechtsberatung.
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